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Margrit Sartorius
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Konzert Ido Festival Düsseldorf am 16.10.2011

Klänge des Herzens

Ein in jeder Hinsicht gewagter Abend: „Klänge des Herzens“ haben mit Liebe, mit Leidenschaft und Lust zu tun. Und das in einer Kirche? Sie haben mit Gesang, Tanz, mazedonischer Tambura und japanischen Trommeln zu tun. Und das bei einem Orgelfestival? Und sie haben mit Texten und Liedern von Goethe bis Pippi Langstrumpf und von Rilke bis Charlie Chaplin zu tun. Am Samstag gastierten die Schauspieler Siemen Rühaak und Margrit Sartorius gemeinsam mit der Taiko-Gruppe Wadokyo und dem Organisten Jens-Peter Enk in der Oberbilker Christuskirche. „Klänge des Herzens“ wurde im Rahmen des 5. Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals, nach einer „Generalprobe“ am Vortag in Berlin, uraufgeführt. Die rund 300 Zuhörer wurden von einem geradezu liturgisch zelebrierten Auftritt der Künstler überrascht, um dann eine Inszenierung zu erleben, in der östliche und westliche Kulturen musikalisch, rhythmisch und lyrisch aufeinandertrafen und sich ineinander verwoben. Rühaak und Sartorius eröffneten über den Köpfen des Publikums das Programm ausdrucksvoll mit Goethes Frage: „Woher kommen wir? – Aus Lieb!“ und hatten damit den roten Faden des Abends vorgegeben. Es ging um die Gefühle und den Takt des Herzens. Und so unterschiedlich Gefühle sein können, so verschieden waren auch die Nummern dieses Konzerts. Während die japanischen Trommler von Wadokyo mit Kraft und Macht das Aufwogen der Emotionen begeisternd an ihren Instrumenten präsentierten, gingen die aus dem Fernsehen bekannten Schauspieler gesungen (unterstützt von Robert Stöckle an Klavier und Gitarre) und gesprochen in die Tiefe der Sehnsucht und Leidenschaft. In den Dialogen war dem Ehepaar Sartorius/ Rühaak die Leidenschaft über das schauspielerische Talent hinaus anzumerken. Und auch in ihren Solo-Parts, meist unterstützt von den japanischen Trommlern, gingen die beiden Künstler dem Abend entsprechend „zu Herzen“. So konnte Margrit Sartorius im zweiten Teil nicht nur ihre sprachlichen, sondern auch ihre hervorragenden tänzerischen Qualitäten zum Ausdruck bringen. Der erotische Text „vivo – ich lebe“ der nicaraguanischen Autorin Gioconda Belli wurde im reinen Frauenquartett (zusammen mit den drei Trommlerinnen von Wadokyo) für das Publikum zur sinnlichen „Weinlese der Lust“ für Ohren und Augen. Siemen Rühaak und Frank Dubberke antworteten mit Rainer Maria Rilkes „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“ in einem Duett aus Trommel, Tambura und Obertongesang. Ein Akt, der die Zuhörer ergriff und auch die Akteure sichtlich bewegte. In „Du Nachbar, Gott“, ebenfalls ein Text von Rilke, kam es zum kraftvollen und aufwühlenden Zusammenspiel von ausdrucksstarker Stimme, kraftvoller Rhythmik und erhabener Klangfülle aller Instrumente. Bei aller Tiefe und teilweise auch schwere der Emotionen sorgte Jens-Peter Enk an der Orgel immer wieder für die heiteren und leichten Momente. Mit einer Improvisation über die kindlichen Gefühle mit bekannten Melodien aus Pipi Langstrumpf und der Sendung mit der Maus, mit dem bei kaum einer Trauung fehlenden „Hochzeitsmarsch“, aber auch mit „ernsthafter“ Orgelmusik, die Enk schwungvoll zu Gehör brachte. Beendet wurde das viel bejubelte Programm mit den Worten „ich liebe dich“ in rund 20 Sprachen – und drei Zugaben mit Orgel, Trommeln und Gesang. „Klänge des Herzens“ war ein gewagter Abend. Aber so sind Liebe, Leidenschaft und Sehnsucht nun einmal – und dieses Wagnis war es für das Publikum wert.

Ido_Festival_Düsseldorf

Der Traum vom Lied der Lieder

„...Hesses wunderbare Welt der Liebe…“
„...die visuelle Kraft von Hesses Lyrik
fanden die Zuschauer eingefasst in eine sanfte Mischung
aus Rezitationen und Songs…“
„...Rühaak lebte Hesses Liebeserklärungen bis zur Verzehrung aus…“
„...´solang du nach dem Glücke jagst,bist du nicht reif zum Glücklichsein`,
heißt es bei Hesse. Das Publikum brauchte nicht mehr zu jagen,
es hatte gefunden, war glücklich…“ (Nordwest-Zeitung)

„...ein vielköpfiges, begeistert mitgehendes Publikum…“
„...Robert Stöckle, einfühlsamer Pianist und Gitarrist präsentierte
den Schauspieler Siemen Rühaak wie ein Juwel auf einem Samtkissen…“
„...Rühaak schließt Hermann Hesses Verse auf: Sprache wird zum Gefühl,
herausgesungen, herausgerungen…
einen besseren Interpreten als Rühaak wird Hesse schwerlich finden…“
„...die Menschen, die im bis auf den letzten Platz gefüllten Museumshof
diesen Abend erleben durften, spendeten frenetischen Beifall…“ (Amberger Zeitung)

Liebes T Räume

Presse zum Konzert Liebes T Räume :

Konzert vom 3.7.2010 Stein am Rhein in der Schweiz

STEIN AM RHEIN. Auf dem Dietiker Stuhlfabrik-Areal waren die bekannten TV-Stars Siemen Rühaak und Margrit Sartorius im Liebesrausch auf literarische, musikalische und theatralische Art zu erleben. «Liebes T Räume» heisst das Programm, das nicht nur zum Lachen und zum Nachdenken anregt, sondern unerwartet auch Tränen zaubert.

VON JURGA RUESCH

Die musikalisch-szenische Forschungs-Reise durch Räume
der Liebe mit Tanz, Gesang und Text von und mit Margrit Sartorius
und Siemen Rühaak begann mit einem Rosenblütenmeer auf dem Boden, auf Stühlen und der Bühne.
«Auf Rosen sollst du gebettet sein», sagte eine Zuschauerin und traf ins Schwarze.
Ein imaginärer Vorhang geht auf.
Irgendwo aus der Ferne erklingt die Frage:
«Woher sind wie geboren?»,

«Aus Lieb», antwortet eine Frauenstimme.
Die Schauspieler Siemen Rühaak und Margrit Sartorius
sind unter anderem aus TV-Serien wie
«Hanna – folge Deinem Herzen», «Dr. Stefan Frank», «Dr. Martin», «Soko Leipzig» und «Tatort» bekannt.
Unaufhaltsam, Hand in Hand haben sie das Liebes-Meer bezwungen, in dem sie auf den Grund tauchten.
Draussen, an der Oberfläche, tobte der Sturm, Schiffe sanken, Menschen schrien um Hilfe, Mond und Sonne tanzten
ihren Hochzeitswalzer und Siemen Rühaak und Margrit Sartorius tanzten die Offenbarung der Liebe.
«Durch Liebe kann man Liebe finden. Was soll uns stets vereinen? – die Lieb». Von wissenschaftlichen Berichten, dass das Herz ein Muskel mit vier Kammern sei, bis hin zu Paarungsritualen
aus dem Tierreich, wie beispielsweise jene von Pinguinen, Schnecken und Blaufusstölpel.
Der Solotanz von Margrit Sartorius nach «Nothing else matters» raubte einem den Atem. Ihre sanften Bewegungen verschmolzen mit den Klängen und wurden zu Einheit.
Denn alles öffnet Liebesträume, auf der Gratwanderung zwischen alltäglichen Trivialitäten und der Macht der Liebe.
«Als ich begann, mich selbst zu lieben»,
das Charlie-Chaplin-Gedicht, das er an seinem 70. Geburtstag
am 16. April 1959 vortrug, erzeugte Gänsehaut.
Schauspielerische und musikalische Synergie entwickelte eine ungeheuere Kulmination. Sinnlichkeit pur auf dem Altar der Liebe. Am Ende wurden die drei wichtigsten Worte in mehreren Sprachen vorgetragen.
Doch die Zuschauer wollten die beiden Künstler nicht gehen lassen. Viele Zugaben und Standing Ovations waren der Dank für diese atemberaubende Karussellfahrt durch die Träume und Räume der Liebe.

OriginalPresseartikel

Welt-Uraufführung Kultursommer Gengenbach am 26.6.2009

„...sie tänzelt. Er streichelt über die Gitarrensaiten. Ihre klare Stimme
und sein kraftvoller Gesang umarmen sich. Unüberhörbare Leidenschaft…“

„...eine Melodie, so luftig leicht, dass sie selbst die Rosenblätter,
die den Holzboden schmücken, zum Mitwippen ermuntert.
Sie schenkt Lebensfreude, beflügelt vom genialischen Musiker Robert Stöckle an Klavier und Gitarre, sowie von Maximilian Thomae, dem Mann
am Schlagzeug und für die Technik. Sofort springt der Funke über:
großer Beifall des mitschwelgenden Publikums…“

„...der Alltag ist schnell vergessen, als Margrit Sartorius beginnt zu tanzen…
ihre langen Haare fliegen durch die Luft,
ihre gefühlsgesteuerten Bewegungen bilden Ekstase ab…
bis sie erschöpft und glücklich zur Ruhe kommt…“

„...diese Liebes T Räume entzücken nicht nur den Beobachter,
der Betrachter und Zuhörer träumt längst mit…

„...Romantik. Melancholie. Lust. Erotik. Trauer. Obsession: LIEBE !
Zweimal 45 Min. dauert das Programm, und ist doch so kurz(weilig),
dass jeder im ausverkauften Saal noch lange
mit den beiden renommierten Schauspielern auf dieser Reise
durch die verschiedensten Liebes t Räume mitreisen möchte…“

„...wieder streicheln sich ihre Blicke. Sie umarmen sich, sie küssen sich.
Der Schlussbeifall brandet auf und will nicht enden…“ (Marc Faltin 2009)

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